XI edycja - abstrakty




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Prezentujemy listę referentów oraz tytułów wystąpień wraz ze streszczeniami. Zapraszamy do lektury!
Przypominamy, że język, w którym podany jest tytuł, jest równoznaczny z językiem całego wystąpienia.
Pod każdym streszczeniem widoczny jest skrócony program (aktualny na 04.04.2019), dzięki któremu można dowiedzieć się, jakie inne referaty będą wygłaszane podczas danej sekcji.

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Robert Wawrzynkiewicz (Uniwersytet Zielonogórski)

Die modalen und perfektiven Konstruktionen mit dem Verb haben im kontrastiven Vergleich mit polnischen Äquivalenten



In der deutschen Sprache treten die Konstruktionen mit dem Verb haben in modaler Funktion relativ häufig auf. Die slawischen Sprachen als Zweige der gleichen Sprachfamilie, darunter auch die polnische Sprache, bilden ähnliche Konstruktionen mit dem Äquivalent mieć. Sowohl im Deutschen als auch im Polnischen kodieren die Verben dt. haben, pl. mieć als Vollverben Besitz oder Verfügung über eine konkrete bzw. abstrakte Sache: Er hat einen Wagen, On ma samochód, oder Er hat Grippe, On ma grypę. Die Konstruktionen, in denen haben als Auxiliarverb in Verbindung mit dem Partizip II eines Vollverbs auftritt, gibt es auch in beiden Sprachen. Daneben werden mit dt. haben, poln. mieć auch Konstruktionen gebildet, die modale Lesart haben. Dies kann Notwendigkeit oder aber Möglichkeit sein. Im Deutschen wird hierfür die Konstruktion haben-zu-Infinitiv verwendet: Er hat das Buch zu lesen, wobei im Polnischen eher eine Fügung mieć-do-Verbalnomen gebraucht wird: On ma książkę do [prze-]czytania. Außerdem treten in beiden Sprachen auch haben-Infinitivfügungen auf. Im Polnischen erscheint allerdings der Infinitiv im 1. Status (vgl. Gunnar Bech), während im Deutschen der Infinitiv im 2. Status (mit der Partikel zu) auftritt, vgl. Piotruś ma [prze-]czytać książkę vs. Peter hat das Buch zu lesen. Der Vortrag hat zum Ziel, eine kontrastive Analyse sowohl der modalen Gebrauchsformen als auch der analytischen Perfekt-Konstruktionen mit dt. haben und pl. mieć vorzunehmen und die in beiden Sprachen auftretenden syntaktischen und semantischen Affinitäten und Divergenzen darzustellen. 



Gdzie i kiedy:

W tym samym czasie ...
416, 505, 525
sala: 504
moderacja: dr Przemysław Czarnecki
14:15-14:30Kamila Torba (Uniwersytet Zielonogórski) - Zur Negation der Modalität und die Aspektselektion im Polnischen
14:30-14:45Robert Wawrzynkiewicz (Uniwersytet Zielonogórski) - Die modalen und perfektiven Konstruktionen mit dem Verb haben im kontrastiven Vergleich mit polnischen Äquivalenten
14:45-15:00Krystian Suchorab (Uniwersytet Wrocławski) - Zur Semantik der Vulgarismen in den deutschen und polnischen Liedtexten der Rap- und Rockmusik am Beispiel des Lexems Scheiße/gówno
15:00-15:15dyskusja