IX edycja - abstrakty




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Prezentujemy listę referentów oraz tytułów wystąpień wraz ze streszczeniami. Zapraszamy do lektury!
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Pod każdym streszczeniem umieszczony jest skrócony program, dzięki któremu można dowiedzieć się, jakie inne referaty będą wygłaszane podczas danej sekcji.

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Kamil Długosz (Poznań)

Zur Kontroverse um zwischensprachlichen Transfer im Fremdsprachenerwerb: Evidenz aus der schriftlichen Sprachproduktion multilingualer Lerner des Deutschen als Drittsprache



Niemand wird heutzutage bestreiten wollen, dass interlinguale Einflüsse im Verlauf des Fremdsprachenerwerbsprozesses präsent sind und verschiedene Formen einzunehmen vermögen. Eines der kontrovers diskutierten zwischensprachlichen Phänomene ist Transfer, der als psycholinguistische Prozedur für die Entwicklung einer Interlanguage/Lernersprache und als Übertragung sprachlichen Wissens aus zuvor erworbenen Sprachen in eine neue Zielsprache bezeichnet werden kann. Es besteht aber bis dato kein vollkommenes Einvernehmen darüber, nach welchen Gesetzmäßigkeiten er erfolgt, welcher Status ihm zuerkannt werden sollte und nicht zuletzt, was und ob überhaupt etwas transferiert wird. Nichtsdestotrotz ist Transfer "ein integraler Bestandteil der Art und Weise, wie eine L2 gelernt wird" (Wode 1993: 98).
Um zwischensprachliche Einflüsse zu Beginn des Drittsprachenerwerbs herausfinden und beschreiben zu können, werden im Referat 122 schriftliche Arbeiten analysiert, die von 61 StudentInnen der Angewandten Linguistik, deren Erstsprache Polnisch, Zweitsprache Eng-lisch und Drittsprache Deutsch ist, verfasst worden sind. Die Daten werden sowohl einer quantitativen als auch einer qualitativen Analyse unterzogen. Das Ziel ist es hierbei, eine Antwort auf die Frage, in welchen Subsystemen der Sprache und in welcher Anzahl die interlingualen Einflüsse vorkommen, zu liefern. Durch die Analyse von Lerneräußerungen wird angestrebt, einen Einblick in den Prozess des Drittsprachenerwerbs und -lernens aus psycholinguistischer und erwerbstheoretischer Perspektive zu gewinnen.
Zudem wird der Versuch unternommen, den Begriff Transfer zu klären und zwei gegensätzliche Spracherwerbstheorien darzustellen, und zwar auf der einen Seite die behavioristische Kontrastivhypothese, auf der anderen hingegen die nativistische Identitätshypothese, die hinsichtlich ihrer Herangehensweise an das Transferphänomen stark voneinander divergieren. Abschließend werden einige Implikationen für die Glottodidaktik dargelegt. 



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404, 504
sala: 416
moderacja: Amelia Molska
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